Vorsicht: Geldfalle bei T‑Auto
add_circle Vorteile
- Kreditwürdigkeit wurde nach telefonischer Anfrage zügig freigegeben.
- Der Erstkontakt war freundlich, der Verkäufer erklärte sofort alle Konditionen.
- Der Preis im T‑Bank‑App‑Katalog war klar ausgewiesen, sodass man den Gesamtbetrag sofort sehen konnte.
- Man konnte das Fahrzeug bereits mit einer kleinen Anzahlung von 10 000 Rubel reservieren.
- Der Online‑Katalog ist übersichtlich und ermöglicht eine schnelle Auswahl des gewünschten Modells.
remove_circle Nachteile
- Kein schriftlicher Vertrag – alles wurde ausschließlich mündlich festgehalten.
- Die Lieferung des Fahrzeugs verzögerte sich endlos, obwohl zwei Wochen zugesagt wurden.
- Das Auto lag an einem anderen Standort, sodass ich extra nach Samara reisen musste.
- Preisabweichungen zwischen Katalog und Endabrechnung waren nicht nachvollziehbar.
- Keine E‑Mail‑Bestätigung oder schriftliche Unterlagen, nur Telefonate – das wirkt sehr unseriös.
- Der Kundenservice war kaum erreichbar, Rückfragen blieben oft unbeantwortet.
- Die Anzahlung wurde verlangt, bevor überhaupt ein schriftlicher Kaufvertrag vorlag.
- Keine Möglichkeit zur Rückgabe oder zum Widerruf, weil kein Vertrag existierte.
Galerie






Editor's Summary
Ende September habe ich über den Service T‑Auto den Omoda C7 finanziert – und muss leider sagen, das war ein echter Reinfall. Die Kreditwürdigkeit wurde schnell freigegeben, aber alle Absprachen liefen nur mündlich, ein schriftlicher Vertrag wurde strikt abgelehnt. Die versprochene Lieferzeit von zwei Wochen hat nie geklappt – das Auto war angeblich nicht verfügbar, obwohl im T‑Bank‑App‑Katalog ein Preis von 2 600 000 Rubel stand. Ohne E‑Mails, nur Telefonate, war ich ständig im Unklaren und musste schließlich eine Anzahlung von 10 000 Rubel leisten, ohne irgendeine Sicherheit. Kurz gesagt: Bei T‑Auto sollte man sehr vorsichtig sein, bevor man Geld in die Hand gibt.
Specifications
Ende September habe ich über den Service T‑Auto den Kauf eines Omoda C7 beantragt. Die Finanzierung sollte aus einer Anzahlung und einem fünfjährigen Kredit bestehen; im T‑Bank‑App‑Katalog stand ein Gesamtpreis von 2 600 000 Rubel. Kurz darauf rief mich ein Verkäufer an, bestätigte alle Konditionen, die Kreditwürdigkeit wurde freigegeben und ich zahlte eine Anzahlung von 10 000 Rubel.
Im nächsten Schritt suchte der Verkäufer ein passendes Fahrzeug, kaufte es und ließ es ins Autohaus in Samara liefern, wo ich es abholen sollte. Bis dahin hatte ich bei der Bank keine Unterlagen unterschrieben, und der Verkäufer schickte mir nichts per Post – alles wurde nur mündlich festgehalten, was ich sofort ziemlich suspekt fand. Auch die Details zur Anzahlung wurden ausschließlich mündlich besprochen, ein schriftlicher Vertrag wurde ausdrücklich abgelehnt.
Die Kommunikation lief nur per Telefon, E‑Mails gab es nicht, und ich musste jedes Detail mündlich bestätigen. Die versprochene Lieferzeit von etwa zwei Wochen hat nie geklappt, weil das Auto angeblich noch nicht verfügbar sei. Auf meine Nachfrage nach dem genauen Status bekam ich nur vage Antworten und wurde immer wieder auf die angeblich fehlende Unterschrift verwiesen.
Am 11.10.2025 rief mich die Betreuerin erneut an und erklärte, dass der Händler das Auto nicht für die vereinbarten 2 600 000 Rubel übergeben wolle. Stattdessen sollte der Preis um 300 000 Rubel auf 2 900 000 Rubel steigen, weil angeblich weder T‑Auto noch der Händler zu Beginn Dokumente unterschrieben hätten, die den Preis fixieren. Auf diese Nachforderung von 300 000 Rubel machte ich sofort klar, dass ich das Fahrzeug zu diesem Preis nicht übernehmen werde.
Ein weiteres Ärgernis war die fehlende Kostentransparenz. Im ursprünglichen Angebot war die Anzahlung klar ausgewiesen, später tauchten jedoch zusätzliche Gebühren auf, die im Vertrag nicht erwähnt wurden. Der Kundenservice reagierte nur sporadisch und schickte keine schriftlichen Bestätigungen, was mein Vertrauen weiter erschüttert hat.
Mein Gesamteindruck von T‑Auto ist, dass das Unternehmen Kunden mit scheinbar günstigen Angeboten anlockt – die Preise liegen deutlich unter dem empfohlenen Händlerpreis – und dann mit Ausreden wie „es wurde nichts unterschrieben“ versucht, die Differenz einzutreiben. Für mich klingt das nach einer klassischen Masche, um Kunden abzuzocken. Angesichts der Größe der T‑Bank ist dieses Vorgehen besonders enttäuschend.
Ich meldete den Vorfall schließlich bei der T‑Bank, bekam jedoch nur eine standardisierte Antwort, die das Problem nicht klärte. Der Vorgang wurde als „Vertrag nicht abgeschlossen“ deklariert, obwohl ich bereits 10 000 Rubel überwiesen hatte. Diese Vorgehensweise empfinde ich als grobe Missachtung meiner Kundenrechte.
Deshalb möchte ich alle potenziellen Käufer und T‑Bank‑Kunden warnen: Bleibt wachsam, prüft alle Konditionen schriftlich und lasst euch nicht von vermeintlichen Schnäppchen täuschen. In meinem Fall fühle ich mich betrogen – das ist eindeutig ein Betrug.
