Achtung bei Sberbanks „Hilfs“-Betrug – Kreditkarte wurde in meinem Namen eröffnet. So prüfen Sie, welche Konten für Sie bestehen.
add_circle Vorteile
- Im Online‑Banking sehen Sie auf einen Blick alle aktivierten Karten und Konten.
- Kontoauszüge lassen sich einfach als PDF herunterladen und prüfen.
- Mit der App können Sie eine Karte sofort sperren, wodurch größerer Schaden vermieden wird.
- Bei lückenloser Dokumentation lässt sich die Bank zur Rückerstattung verpflichten.
- Das Filialnetz ermöglicht eine persönliche Vorsprache, wenn der telefonische Support nicht weiterhilft.
remove_circle Nachteile
- Kreditkarte wurde ohne Vorwarnung oder Zustimmung eröffnet.
- Mitarbeitende geben falsche Auskünfte und leugnen offensichtliche Vorgänge.
- Der Kundenservice reagiert nur sehr schleppend auf E‑Mails und Beschwerden.
- Es fehlt an transparenter Dokumentation, welche Produkte dem Kunden zugeordnet sind.
- Keine Entschädigung oder klare Wiedergutmachung für die entstandenen finanziellen Nachteile.
Galerie








Editor's Summary
Meine Erfahrung mit der Sberbank war ein voller Reinfall: Ohne mein Zutun wurde in meinem Namen eine Kreditkarte eröffnet, obwohl ich nie einen Antrag gestellt habe. Der Kundenservice hat meine Beschwerden entweder ignoriert oder mit falschen Informationen abgestrichen, sodass ich wochenlang im Unklaren blieb. Erst über das Online‑Banking konnte ich die Übersicht aller aktivierten Karten und Konten einsehen und den unberechtigten Vorgang nachweisen. Mein Rat: Kontrolliert eure Konten regelmäßig, fordert detaillierte Auszüge an und meldet Unstimmigkeiten sofort – sonst gerät man schnell in eine unangenehme Situation.
Specifications
Ich geriet bei der Sberbank in eine Situation, die mir bis heute unangenehm bleibt. Deshalb möchte ich meine Erfahrung schildern, damit andere nicht in dieselbe Falle tappen. Der Angestellte war dreist, seine Aussagen schlicht falsch, und ich bin nach wie vor verärgert über den Ablauf.
Bevor ich ins Detail gehe, erzähle ich von einem weiteren Ärgernis, das meinem Mann vor ein paar Jahren passiert ist. Es verdeutlicht, wie weit diese Bank gehen kann, um eine einfache Transaktion zur Tortur zu machen.
Unberechtigte Kartenblockierung
Er übertrug etwa 200.000 Rubel von einer privaten Karte auf seine Gehaltskarte. Kaum war die Buchung abgeschlossen, wurde die Karte gesperrt. Tage vergingen, in denen er den Kundenservice per E‑Mail kontaktierte, zu Filialen fuhr und Unterlagen vorlegte, die eindeutig bewiesen, dass das Geld ihm gehörte – und trotzdem änderte sich nichts. Das Schlimmste: Es war seine Gehaltskarte, sodass sein Arbeitgeber plötzlich Liquiditätsprobleme bekam, weil die Buchhaltung ihm kein Bargeld aushändigen konnte. Letztlich ließ sich das Problem über die Arbeit lösen, aber die Sberbank verweigerte jahrelang, ihm ein neues Konto zu eröffnen. Heute ist es geregelt, damals war es ein echter Kopfzerbrechen.
Die Lüge des Bankangestellten
Ich musste in eine Filiale, um ein paar Erledigungen zu machen und gleichzeitig die Mobile‑App auf mein neues Handy zu installieren. In der ersten Filiale hieß es, mir fehle ein Dokument, sodass sie mir nicht weiterhelfen konnten. Ich verließ die Filiale verärgert und beschloss, es an einem anderen Standort zu versuchen.
In der zweiten Filiale wurde ich freundlich begrüßt, mein Ausweis genommen und mir wurde gesagt, alles sei in Ordnung. Sie reichte mir ein Formular, ich füllte es aus, und sie versprach, die App sei in wenigen Minuten bereit. Ich wartete, schaute auf die Uhr und erhielt schließlich eine Benachrichtigung, dass die App zum Download bereitsteht. Ich dachte: „Endlich, das war’s.“
Als ich die App öffnete, sah ich eine brandneue Kreditkarte, die auf meinen Namen lief – eine Karte, die ich nie beantragt hatte. Ich rief die Filiale an, und der Telefonmitarbeiter versicherte, er habe nichts eröffnet. Er erklärte, die Unterstützung, die ich erbeten hatte, sei nur ein Routine‑Konto‑Check gewesen und die Kreditkarte sei ein Versehen. Auf meine Bitte um Nachweis wurde er erst nach einer Minute Schweigen: „Wahrscheinlich ein Systemfehler.“
Das war das erste Warnsignal. Ich verlangte das angeblich unterschriebene Dokument, und er stotterte, dass das Papier „im System“ liege und ich es später abholen könne. Ich verließ die Filiale mit einem mulmigen Gefühl und einer neuen Kreditkarte, die meine Bonität gefährden könnte.
Zuhause loggte ich mich ins Online‑Portal ein und fand nicht nur die nicht beantragte Kreditkarte, sondern auch ein Sparkonto und ein Kreditangebot, das ich nie angefragt hatte. Jede Angabe war mit meinem Namen, meiner Adresse und meiner Telefonnummer verknüpft – alles, was ich jemals der Sberbank mitgeteilt habe. Es wirkte, als hätte die Bank beschlossen, mir „zu helfen“, indem sie ein ganzes Produktpaket ohne meine Zustimmung eröffnete.
Das eigentliche Anliegen war lediglich, die Mobile‑App auf meinem neuen Handy zu installieren. Stattdessen bekam ich eine Kreditkarte, ein Sparkonto und eine Vorab‑Kreditgenehmigung – alles ohne mein Einverständnis.
Danach kontaktierte ich den Kundensupport. Der erste Ansprechpartner war höflich, aber vage und sagte, meine Beschwerde werde an die „zuständige Abteilung“ weitergeleitet. Nach einer 45‑minütigen Warteschleife wurde ich zu einem Vorgesetzten weitergeleitet, der das gleiche Skript abspielte: „Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, wir prüfen den Vorgang.“ Es änderte sich nichts.
Es hat drei Wochen gedauert, in denen ich ununterbrochen telefoniert, E‑Mails geschrieben und noch ein paar Mal persönlich zur Filiale gegangen bin, bis ich endlich eine schriftliche Bestätigung erhielt, dass die unautorisierten Konten geschlossen werden. Man hat mir zugesichert, die Kreditkarte aus meiner Schufa zu entfernen – die Bestätigung fehlt jedoch noch.
Die Lehre, die ich mir hart erarbeitet habe, lautet: Wenn eine Bank behauptet, Sie zu „unterstützen“, prüfen Sie jedes neue Produkt, das in Ihrem Namen auftaucht, doppelt. Verlassen Sie sich nicht auf mündliche Zusagen. Lassen Sie sich alles schriftlich geben; kann die Bank die angeblich unterschriebenen Unterlagen nicht vorlegen, brechen Sie den Kontakt ab und melden Sie den Vorfall beim Ombudsmann für Finanzdienstleistungen.
Im Folgenden finden Sie eine Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung, wie Sie bei der Sberbank (oder jeder anderen Bank) prüfen können, welche Konten für Sie eingerichtet wurden, um solche Hintertüren rechtzeitig zu entdecken, bevor sie Ihre Kreditwürdigkeit beeinträchtigen.
Schritt 1: Melden Sie sich im offiziellen Online‑Portal an
Nutzen Sie die offizielle Website oder die mobile App der Bank – niemals einen Drittanbieter‑Link aus einer E‑Mail. Sobald Sie eingeloggt sind, suchen Sie nach einem Bereich mit der Bezeichnung „Meine Produkte“, „Kontenübersicht“ oder Ähnlichem. Auf dieser Seite sollten alle Konten, Karten, Kredite und Anlagen angezeigt werden, die zu Ihrem Profil gehören.
Schritt 2: Prüfen Sie den Reiter „Kreditkarten“
Auch wenn Sie nie eine Karte beantragt haben, kann sie hier auftauchen. Öffnen Sie jede Karte, um Aktivierungsdatum, die letzten vier Ziffern und aktuelle Buchungen zu sehen. Erkennen Sie eine Karte nicht, notieren Sie die Kartennummer und das Ausstellungsdatum.
Schritt 3: Durchsuchen Sie den Bereich „Sparen & Einlagen“
Manche Institute eröffnen automatisch ein Sparprodukt, wenn Sie ein Girokonto anlegen. Achten Sie auf Konten mit Null‑Saldo oder einem Eröffnungsdatum, das Sie nicht autorisiert haben.
Schritt 4: Blicken Sie in den Abschnitt „Kredite“
Vorab‑genehmigte Kredite erscheinen häufig als „Angebote“. Wenn ein Kredit als „aktiv“ oder „ausgezahlt“ gekennzeichnet ist, ist das ein Warnsignal. Machen Sie einen Screenshot und notieren Sie die Kreditnummer.
Schritt 5: Laden Sie Ihren Transaktionsverlauf herunter
Die meisten Portale erlauben den Export als CSV oder PDF. Suchen Sie gezielt nach den Daten, an denen Sie die unautorisierten Konten vermuten. So erhalten Sie eine lückenlose Dokumentation für die Bank.
Schritt 6: Kontaktieren Sie den Kundensupport mit konkreten Angaben
Halten Sie Screenshots, Kontonummern und Daten bereit. Formulieren Sie zum Beispiel: „Ich sehe eine Kreditkarte, die am 12.03.2023 eröffnet wurde und die ich nie beantragt habe. Bitte schließen Sie sie sofort und bestätigen Sie die Entfernung aus meiner Schufa.“ Je genauer Sie sind, desto weniger leicht kann man Sie abwimmeln.
Schritt 7: Reichen Sie eine formelle Beschwerde ein
Weigert sich die Bank zu handeln, schreiben Sie eine offizielle Beschwerde an die Compliance‑Abteilung. Fügen Sie sämtliche gesammelten Beweise bei und senden Sie das Schreiben per Einschreiben, um einen Nachweis zu haben.
Schritt 8: Melden Sie den Vorfall der Aufsichtsbehörde
In Russland können Sie sich an den Verbraucherschutz des Zentralbank‑Dienstes wenden. In anderen Ländern gilt das jeweilige Pendant. Die Aufsichtsbehörde kann Druck auf die Bank ausüben, damit das Problem gelöst wird.
Fazit: Banken handeln manchmal nachlässig, manchmal sogar bewusst irreführend. Lassen Sie sich nicht von einem „hilfsbereiten“ Mitarbeiter einreden, dass eine nicht beantragte Kreditkarte nur ein technisches Versehen sei. Behalten Sie jedes Produkt, das in Ihrem Namen erscheint, im Blick und reagieren Sie sofort, wenn Ihnen etwas ungewöhnlich vorkommt.
Ich hoffe, das erspart Ihnen den Ärger, den ich hatte. Wenn Sie Ähnliches erlebt haben, hinterlassen Sie einen Kommentar – das Teilen von Erfahrungen ist der beste Weg, um solche fragwürdigen Praktiken ans Licht zu bringen.
