"Kinder meiner!" - so begrüßte Kaiserin Katharina die ersten deutschen Siedler. - Neue Söhne und Töchter Russlands! Wir nehmen euch unter unser Schutzdach auf und versprechen euch Schutz und väterliche Fürsorge."
Fast zweieinhalb Jahrhunderte vor unserer Zeit rief Kaiserin Katharina ihre ehemaligen Landsleute nach Russland, versprach ihnen ein gutes Leben und lockte etwa 30.000 Menschen in eine neue Heimat. Doch diese Menschen lebten abgeschottet, sprachen kaum Russisch und hatten kaum Kontakt mit den Einheimischen.
Die Geschichte von Jakob Bäch
Ich kann mir vorstellen, dass einer dieser Nachkommen Jakob Bäch war, ein schulischer Lehrer oder Schulmeister, der in einem kleinen Dorf namens Gnadenfeld lebte und den Kindern Deutsch lehrte. Die Geschichte geht um seine Lebensgeschichte, seine Charaktereigenschaften und die Sitten und Gebräuche der Siedler, aber auch um die Liebe und die Geschichte unseres Landes.
Das Buch besteht aus mehreren Kapiteln, die wichtige Stationen in Jakob Bächs Leben darstellen: Die Frau, der Schüler, die Tochter, der Sohn und die Kinder. Jedes Kapitel ist ein eigenes Kapitel in Jakobs Leben, das uns zeigt, wie er mit den Herausforderungen und den Freuden seines Lebens umging.
Die Schreibweise von Guzel Jachina
Bei einigen Momenten des Buches musste ich mich anstrengen, um weiterzulesen, weil es mir manchmal so vorkam, als ob ich in einem Nebel wandelte. Doch ab der Mitte des Buches las ich ohne Unterbrechung, sogar bis in die Nacht hinein, weil es mich so fesselte. Das ist für mich etwas Seltenes.
Menschen, die sich aus der Gesellschaft zurückziehen und ein Leben als Einsiedler führen, sind immer interessant. Und ich denke, dass Jakob Bäch eine solche Person war, aber er hatte auch ein großes Herz und einen großen Talent. Und talentierte Menschen sind nicht immer einfach, sie sind oft ein bisschen seltsam.
Meine Meinung zum Buch
Ich mag die Bücher von Guzel Jachina. Nach der Lektüre von "Rubin" ist sie der erste Schriftsteller, den ich mit Freude gelesen habe. Ich empfehle sie, besonders den Frauen.
Ich möchte ihr sagen, was ich von ihrem Roman denke, in den Worten ihres Hauptcharakters:
"-Woher?! – rief Gofman am nächsten Morgen aus. – Woher hast du das alles?! Diese Marmorhände und -füße, die sich in Staub auflösen, wenn man darauf tritt... diese Porträts, die mit Efeu überwachsen sind... diese Rauchwolken aus den Kadavern... diese Bärte, die wie Haufen saurer Kohl aussehen... all diese Details – woher?! Mein Bauch krampft sich zusammen, wenn ich sie sehe. Du bist ein ungebildeter Schurke! Ein ungebildeter Schurke! Was da in deinem dichten, tauben Schädel vorgeht? – Gofman sprang auf Jakob zu und schob sein hübsches Gesicht dicht an dessen. – Du hast mich aber überrascht! Das ist keine einfache Lektüre, sondern eine Deklamation, wie ein Gedicht! Man muss es pfeifen, wie ein Hymnus! Alle Mücken mit einem Schlag – ba! – Gofman klatschte mit den Händen auf die Brust, lachte kurz und wurde dann ernst, stach mit dem Finger auf den Rücken von Jakobs Jacke, klopfte aufdringlich: – Schreibe weiter, Jakob. Schreibe weiter. Sonst werden sie dich zerreißen, deine Teufel…"
Ich habe gehört, dass "Die Kinder meiner" in die Verfilmung gehen soll. Ich würde gerne den Film sehen. Ein solches tiefes Buch ist in Russland jetzt eine Seltenheit.
Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der sich für Geschichte, Liebe und die menschliche Seele interessiert. Es ist ein Buch, das dich zum Nachdenken anregt und dich zum Lachen bringt.
Ich hoffe, dass Guzel Jachina weiterhin schreibt und uns mit ihren Büchern in die Welt ihrer Geschichten entführt.
Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe und ich bin sicher, dass ich es noch einmal lesen werde.
Ich wünsche allen Lesern viel Freude bei der Lektüre von "Die Kinder meiner"!
Ich bin jetzt fertig mit meiner Rezension. Ich hoffe, dass sie euch geholfen hat, ein besseres Bild von diesem wunderbaren Buch zu bekommen.
Ich wünsche euch alles Gute!
Ich bin jetzt fertig!