Unser Leben mit einer 'Estonischen Gondchaya' war ein echter Rollercoaster, um es milde auszudrücken. Wir hatten ursprünglich einen Bichon Frise adoptiert, aber als unser alter Hund älter wurde, stellten wir fest, dass es tatsächlich eine 'Estonische Gondchaya' war. Das Problem liegt in der Zuchtprozess, bei dem Hunde aus verschiedenen Rassen gekreuzt werden, was zu unvorhersehbaren Temperamenten und Eigenschaften führt.
Wir haben unsere Hündin nach nur 2,5 Monaten ohne Papiere adoptiert, da die Züchter uns versichert hatten, dass ihre Eltern die notwendigen Unterlagen hatten. Wir ahnten nicht, dass dies zu einer Reihe von Herausforderungen und Überraschungen führen würde.
Als junger Hund war unsere 'Estonische Gondchaya' ein Ball aus Energie, der ständig seine Umgebung erkundete und seine Grenzen testete. Sie zerstörte alles, was sie erreichen konnte, von Möbeln bis hin zu Vorhängen, und es war unser Job, ihr die Disziplin und Grenzen beizubringen.
Unser Hund's Zerstörungswut war unerbittlich, und wir erkannten schnell, dass wir auf den Schlimmsten vorbereitet sein mussten. Sie kaute auf allem herum, von Schuhen bis hin zu Büchern, und es war ein ständiger Kampf, sie zu beschäftigen und aus dem Weg zu gehen.
Die ersten paar Monate waren die schwierigsten, da unsere Hündin Schwierigkeiten hatte, sich zu konzentrieren und Befehle zu befolgen. Wir probierten alles, von positiver Förderung bis hin zu Bestrafung, aber nichts schien zu funktionieren. Es war nicht, bis sie etwa 1,5 Jahre alt war, dass wir erste Fortschritte sahen, und auch dann war es ein langsamer und mühsamer Prozess.
Eines der größten Überraschungen war ihr Mangel an Interesse an grundlegenden Gebotsbefehlen. Sie ignorierte uns, rannte herum und tat ihr eigenes Ding, wodurch es schwierig war, sie zu trainieren. Wir engagierten sogar einen professionellen Hundetrainer, aber ohne Erfolg. Es schien, als wäre unsere 'Estonische Gondchaya' ein freies Geist, und wir mussten unsere Trainingsmethoden anpassen, um ihrem einzigartigen Charakter gerecht zu werden.
Die Hygiene war ein weiteres Gebiet, in dem unsere Hündin Schwierigkeiten hatte. Sie lernte nicht, draußen zu urinieren, und es war unser Job, hinter ihr herzukommen. Selbst mit vier Jahren hatte sie immer noch Unfälle, und es war ein ständiger Kampf, sie sauber und hygienisch zu halten.
Die Beziehung unserer Hündin zu anderen Tieren war auch eine Herausforderung. Sie jagte unsere Katze, aber spielte nicht wirklich mit ihr. Es war eher ein Spiel von Katze und Maus, bei dem unsere Hündin immer auf der Lauer lag. Wir erkannten schnell, dass sie kein soziales Wesen war und sich lieber für sich allein hielt.
Zeit außerhalb zu verbringen war auch eine Herausforderung. Unsere 'Estonische Gondchaya' hasste es, spazieren zu gehen, und wehrte sich oft gegen unsere Bemühungen, sie rauszubringen. Es war, als hätte sie ein eingebautes Radar, das die Anwesenheit anderer Hunde detektierte und sie sofort aufputschte. Doch während der Sommermonate überraschte sie uns gelegentlich, indem sie einen Spaziergang oder zwei genoss, besonders wenn Wasser im Spiel war.
Wenn wir zurückblicken, würden wir sagen, dass das Adoptieren einer 'Estonischen Gondchaya' einer der schwierigsten Erfahrungen unseres Lebens war. Es war ein steiler Lernkurve, und wir mussten uns an ihre einzigartige Persönlichkeit und ihre Eigenheiten anpassen. Doch trotz der Herausforderungen hat unsere Hündin uns unendliche Freude und Gesellschaft gebracht, und wir würden sie für die Welt nicht eintauschen.
Wenn Sie also über das Adoptieren einer 'Estonischen Gondchaya' nachdenken, seien Sie auf den Schlimmsten vorbereitet. Es ist nicht für die Furchtsamen bestimmt, aber wenn Sie bereit sind, die Zeit und Mühe zu investieren, werden Sie mit einer treuen und liebenden Begleiterin belohnt.
Einige Schlüssel-Erkenntnisse aus unserer Erfahrung:
Seien Sie auf viel Zerstörung und Chaos vorbereitet, besonders in den ersten paar Monaten.
Das Training wird ein langsamer und mühsamer Prozess sein, und Sie müssen Ihre Methoden anpassen, um der einzigartigen Persönlichkeit Ihrer Hündin gerecht zu werden.
Die Hygiene wird eine Herausforderung sein, und Sie müssen bereit sein, hinter Ihrer Hündin herzukommen.
Andere Tiere mögen nicht die beste Match für Ihre 'Estonische Gondchaya' sein, also seien Sie auf eine Einsamkeit vorbereitet.
Zeit außerhalb zu verbringen kann eine Herausforderung sein, aber mit Geduld und Konstanz können Sie Ihrem Hund beibringen, Spaziergänge und andere Aktivitäten zu genießen.
Letztendlich sollten Sie sich bewusst sein, dass Menschen die Herausforderungen des Besitzes einer 'Estonischen Gondchaya' unterschätzen können. Sie mögen süß und unschuldig wirken, aber vertrauen Sie mir, sie sind ein Hand voll. Also, wenn Sie über das Adoptieren einer 'Estonischen Gondchaya' nachdenken, denken Sie zweimal nach und bereiten Sie sich auf die Abenteuer eines Lebens vor.