
Ksuni_ Review
Von der ersten Folge an begeistert – die gemütlichste Serie, trotz des Namens, doch ab Staffel 3 wird es peinlich.
summarizeEditor's Summary
Ehrlich gesagt hat mich die Serie von der allerersten Folge an total in ihren Bann gezogen. Die clevere Mischung aus Krimi‑Elementen, charmanten Dialogen und einer warmen, fast heimischen Atmosphäre macht sie zum idealen Begleiter für lange Herbstabende. Besonders überzeugend ist die Balance zwischen Spannung und Humor, die in den ersten beiden Staffeln durchgehend hält. Ab Staffel 3 verliert die Geschichte jedoch an Schwung, die Charaktere wirken gelegentlich überdehnt und die Handlungsbögen ziehen sich zu sehr – das kann für Zuschauer, die keine Geduld für Abschweifungen haben, schnell unangenehm werden.




































settingsSpecifications
live_helpFeatured FAQ
Worum geht es in Only Murders in the Building?
Only Murders in the Building folgt drei Amateur‑Detektiven, die einen Mord in ihrem Wohnhaus aufklären wollen, während sie gleichzeitig einen eigenen True‑Crime‑Podcast produzieren. Die Serie kombiniert Krimi‑Spannung mit viel Humor und einer Prise Nostalgie.
Wie viele Staffeln gibt es bislang?
Bislang wurden drei Staffeln veröffentlicht. Die ersten beiden Staffeln werden von Kritikern und Zuschauern gleichermaßen gelobt, während die dritte Staffel gemischte Reaktionen hervorruft, weil sie teilweise zu ausschweifend wirkt.
Ist die Serie für Familien geeignet?
Die Serie ist größtenteils familienfreundlich, enthält aber gelegentlich dunklere Themen und leichte Gewalt. Eltern sollten daher vorher prüfen, ob die Inhalte für jüngere Kinder passend sind.
Welche Schauspieler*innen spielen die Hauptrollen?
Steve Martin, Martin Short und Selena Gomez verkörpern die drei Hauptcharaktere. Ihre Chemie ist ein zentraler Grund, warum die Serie so authentisch und unterhaltsam wirkt.
Wie ist die technische Qualität – Bild und Ton?
Die Bildqualität ist hochauflösend mit klaren Farben, die das New‑York‑Feeling gut transportieren. Der Soundtrack und das Sounddesign unterstützen die Atmosphäre, ohne zu dominant zu sein.
Lohnt sich ein Binge‑Watching der ersten beiden Staffeln?
Absolut! Die Episoden sind kurz und knackig, sodass man problemlos mehrere Folgen hintereinander schauen kann. Ein Binge‑Marathon ist besonders empfehlenswert, weil die Handlungsstränge eng verwoben sind.
Gibt es Ähnlichkeiten zu anderen Serien?
Fans von Serien wie "Murder, She Wrote" oder "The Good Murder" werden die Mischung aus klassischem Krimi und modernem Podcast‑Setting vertraut finden, jedoch mit einem deutlich humorvolleren Ansatz.
Wie steht es um die Charakterentwicklung?
Die ersten beiden Staffeln bieten eine ausgewogene Entwicklung, bei der die Protagonisten sowohl persönlich als auch beruflich wachsen. In Staffel 3 wirkt die Entwicklung teilweise überstürzt.
Ist die Serie auf allen gängigen Streaming‑Plattformen verfügbar?
Only Murders in the Building ist derzeit exklusiv bei Hulu in den USA und bei Disney+ in ausgewählten internationalen Märkten verfügbar. Eine Verfügbarkeit in Deutschland gibt es über Disney+.
Wie gut ist das Preis‑Leistungs‑Verhältnis?
Für den Preis eines monatlichen Streaming‑Abos bietet die Serie hochwertige Produktion, talentierte Schauspieler*innen und ein einzigartiges Konzept, das sie zu einem sehr guten Preis‑Leistungs‑Verhältnis macht.
check_circleVorteile
- •Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern ist außergewöhnlich glaubwürdig; jedes Gespräch wirkt wie ein spontanes Treffen unter Freunden und macht die Serie besonders einladend.
- •Die Produktionsqualität beeindruckt – von der detailreichen Setgestaltung bis zur sorgfältig gewählten Farbpalette entsteht ein stilvoller, aber dennoch gemütlicher Look, der das Stadtleben von New York authentisch widerspiegelt.
- •Die Drehbuchautor*innen verpacken komplexe Rätsel in kurzen, knackigen Episoden, sodass man nie das Gefühl hat, Zeit zu verlieren; jede Folge endet mit einem Cliffhanger, der zum Weiterschauen animiert.
- •Der Soundtrack ist ein unterschätztes Highlight: dezente Jazz‑ und Indie‑Stücke unterstreichen die Szenen, ohne aufzudrängen, und tragen zur entspannten, leicht spannungsgeladenen Stimmung bei.
- •Die Serie kombiniert Pop‑Kultur‑Referenzen mit klassischen Krimi‑Elementen, sodass sowohl Fans von Mystery‑Serien als auch Zuschauer, die einfach gut unterhalten werden wollen, etwas für sich finden.
- •Mit einer Episodenlänge von etwa 30 Minuten ist sie ideal für einen gemütlichen Fernsehabend; man kann problemlos mehrere Folgen hintereinander schauen, ohne dass es zu anstrengend wird.
- •Die Nebencharaktere bekommen überraschend viel Raum, wodurch das Serien‑Universum tiefer wirkt und man sich noch länger mit den Figuren identifizieren kann.
cancelNachteile
- •Ab Staffel 3 wird die Handlung teilweise zu verworren; zu viele Nebenplots konkurrieren miteinander und verwässern die Kernstory, was das Mitfiebern erschwert.
- •Einige Dialoge in den späteren Episoden wirken übertrieben inszeniert und verlieren die natürliche Leichtigkeit, die die ersten Staffeln so charmant gemacht hat.
- •Wiederholungen bestimmter Gags und Running‑Gags werden nach mehreren Folgen vorhersehbar und können den Humor etwas abnutzen.
- •Die Entwicklung mancher Charaktere erscheint zu schnell und unlogisch, sodass wichtige Entscheidungen wie aus reiner Plot‑Convenience wirken.
- •Die Serie setzt stark auf Insider‑Witze aus der Podcast‑Szene; Zuschauer, die nicht mit diesem Milieu vertraut sind, könnten einige Anspielungen schlichtweg nicht nachvollziehen.
- •Gelegentlich fehlt es an klaren Hinweis‑ und Auflösungspunkten, sodass manche Rätsel zwar spannend aufgebaut, aber dann zu abrupt oder unbefriedigend gelöst werden.
- •In einigen Szenen ist die Bildsprache zu stark stilisiert, wodurch wichtige Details im Hintergrund untergehen und man beim genauen Hinsehen Hinweise verpasst.



