Meine Reise nach Kasan war ein Highlight meines Jahres, und ich bin froh, dass ich meine Partnerin mitnehmen durfte. Wir haben uns die Stadt von oben bis unten angesehen und sind schließlich auf den Kasaner Hauptmarkt gestoßen.
Als Markt-Enthusiastin freut es mich immer, neue Märkte zu entdecken, und Kasan hat definitiv nicht enttäuscht. Der Markt befindet sich in der Innenstadt, nicht weit von den Sehenswürdigkeiten "Tatarische Sloboda" und dem "Museum des Chak-Chak".
Beim Eingang sieht man sofort eine Tafel, die die verschiedenen Abteilungen des Marktes anzeigt.
Der Markt besteht aus mehreren separaten Gebäuden. Beim Eingang sieht man sofort die Tafeln, die zeigen, wo sich jede Abteilung befindet.
Wir haben uns entschieden, alle Reihen abzulaufen, um ein Eindruck von jedem zu bekommen.
Wir beginnen mit dem Fleischpavillon. Für Fleischliebhaber ist das hier ein Traum. Das Fleisch ist frisch, schön und passt auf jeden Geschmack und Geldbeutel. Mein Partner hat sich wirklich geärgert, dass wir auf Urlaub waren und nicht ein Stück Lamm mitnehmen konnten.
Wir fanden den Pavillon mit den verschiedenen Trockenfrüchten und dem Geschirr sehr ansprechend.
Die Trockenfrüchte sehen so appetitlich aus, dass ich fast vor Hunger geworden bin. Wir haben in diesem Pavillon einen "Krut" gekauft, der einfach lecker war. Wer nicht weiß, was das ist: Es ist sogenanntes süßes Milchpulver, das in Kugeln geformt ist. Es war frisch und in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Wir haben uns den mit Pfeffer und Basilikum gewählt.
Nahebei befinden sich noch die Regale mit den Salaten. Auch hier sieht alles appetitlich aus. Das Angebot ist sehr vielfältig.
Ich bin auch auf den Regalen mit verschiedenen Tees und Gewürzen gestoßen.
Mein Blick ist auf den Regal mit der riesigen Kürbisscheibe gefallen. Das muss ja eine riesige Menge an Kürbis gewesen sein, um so eine Scheibe zu bekommen. Ich bin neugierig, wer so einen großen Kürbis gekauft hat. Es sieht so aus, als wäre er ein großer Kürbisliebhaber.
Der Fischabteilung hat mich jedoch enttäuscht. Ich bin nicht wegen des Fisches hierhergekommen. Es gibt einige Kühlschränke mit ziemlich abgetragener Fischware. Das ist der ganze Fischbereich. Ich bin mir sicher, dass es in meiner Stadt besser geht.
Mein Mann hat sich auch im Bereich mit dem getrockneten Fleisch gefallen. Hier hat er einen Teil getrockneter Kuhleber und eine Wurst aus Kuhleber gekauft. Ich kann diese Kaufentscheidung nicht bewerten, da ich Kuhleber prinzipiell nicht esse. Es tut mir leid um diese schönen Tiere.
Als wir uns in den Straßenmarkt wagten, stießen wir auf ein wahres El Dorado für Touristen. Hier gibt es alles, was man zum Mitnehmen benötigt. Wir fanden sogar sehr schöne nationale Kopftücher. Es ist nicht verwunderlich, dass viele Touristen diese Kopftücher tragen, als sie durch die Stadt laufen. Ich habe sogar eine eigene Sammlung nationaler Kopftücher, daher konnten wir uns nicht einfach davon abwenden. Wir haben bereits eine türkische, tunesische, vietnamesische, kaukasische und usbekische Kopfbedeckung im Besitz. Jetzt war es Zeit, eine tatarische zu ergattern.
Wie man sieht, ist die Auswahl hier einfach überwältigend. Die Preise beginnen bei 200 Rubeln. Wir haben eine grüne nationale Kopfbedeckung für 700 Rubeln erstanden, nachdem wir ein gutes Geschäft gemacht hatten. In den Souvenirgeschäften auf der Baumstraße fanden wir ähnliche Kopftücher für 1100 bis 2000 Rubeln. Das ist eine beachtliche Ersparnis.
Und hier ist ein Foto unserer Kaufleistung:
Jetzt geht es um diejenigen, die sich für Chak-Chak begeistern. Ich habe speziell für euch die Preise auf den Regalen fotografiert.
Ich muss sagen, dass die Preise hier nicht viel niedriger sind als in den Geschäften am Baumann-Ufer. Wir haben uns einen leckeren und preiswerten Chak-Chak in der Nähe von Chlebzavod #3 geholt. Sie haben viele Filialen in der Stadt, schaut mal nach, ob es eine in der Nähe eures Aufenthaltsortes gibt. Der Chak-Chak ist hier sehr frisch und auf der Verpackung steht sogar das Datum und die Betriebsnummer des Betriebes, der ihn hergestellt hat.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass der Markt für mich keine besonderen Eindrücke hinterließ (anders als der von Tschetschenien). Ich habe mich nicht von dem lokalen Flair angezogen gefühlt. Wenn ich hier lebte, würde ich nur zum Fleisch und Trockenobst hierher gehen.
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