Ein enttäuschender Abend im Amphitheater
check_circleVorteile
- Lage des Amphitheaters mit schöner Aussicht auf den Fluss
- Akustik auf den wenigen Holzbankplätzen überraschend klar
- Eintrittspreis entsprach dem üblichen Preis‑Leistungs‑Verhältnis
- Freundliches Personal beantwortete Fragen zur Anfahrt
- Der Solotanz zu "Schindlers Liste" war künstlerisch überzeugend
- Die Außenbereiche boten ausreichend Schatten bei warmem Wetter
cancelNachteile
- Gewünschter Sitzbereich war bereits 30 Minuten vor Beginn ausgebucht
- Keine klare Sitzplatzzuweisung – Besucher saßen auf Betonstufen ohne Sicht
- Der Dresscode wurde ignoriert, manche Gäste saßen in ihrer Alltagskleidung direkt auf dem Boden
- Veranstalter boten nur unpraktische Alternativen, etwa das Bitten anderer Besucher
- Enge Platzverhältnisse auf den Holzbankplätzen führten zu Unbehagen
- Mangelnde Kommunikation beim Einlass verursachte Chaos und lange Wartezeiten

Editor's Summary
Wir kamen etwa 30 Minuten vor Konzertbeginn, um uns einen guten Platz zu sichern, doch unser Wunschsektor war bereits komplett ausgebucht. Statt einer klaren Alternative wurden wir in einen Bereich geleitet, von dem aus die Sicht auf die Bühne stark eingeschränkt war, und schließlich auf Betonstufen gedrängt, wo einige Besucher in ihrer Alltagskleidung direkt auf dem Boden saßen. Nur die wenigen Holzbankplätze boten noch einen erträglichen Blick, aber nach einer Stunde wurde die Enge kaum auszuhalten. Insgesamt war das Erlebnis von schlechter Organisation, fehlender Platzkommunikation und unzureichenden Sitzplatzlösungen geprägt.
Specifications
\nWir hatten uns einen gemütlichen Abend zu zweit vorgenommen.
Dabei handelte es sich um ein Konzert im Amphitheater von Wolgograd, bei dem man sich selbst einen Sitzplatz aussuchen konnte.
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Obwohl wir bereits 30 Minuten vor Konzertbeginn ankamen, war unser gewünschter Sektor komplett ausgebucht – das sorgte für ein ziemliches Durcheinander. Man schlug uns vor, in einen anderen Bereich auszuweichen, wo man praktisch nichts von der Bühne sehen konnte.
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Eine weitere Möglichkeit, die uns von den Veranstaltern angeboten wurde, war, die Nachbarn zu bitten, ihren Platz freizumachen oder ihre Tasche zu entfernen. Sobald das Konzert losging, setzten sich Besucher auf die Betonstufen, manche sogar in ihrer Kleidung direkt auf den Boden, obwohl ein Dresscode galt.
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Die Vorfreude, die Musik zu genießen, war schnell verflogen. Glücklicherweise fanden wir noch ein paar Holzbankplätze, die nicht auf den Stufen standen. Nach etwa einer Stunde fühlte ich mich jedoch völlig eingeengt und nahm kaum noch etwas wahr.
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Ein Solotanz zu einem Stück aus „Schindlers Liste“ war für mich der traurige Höhepunkt des Abends – ich dachte nur daran, aufzustehen und wieder meine Hüften zu spüren.
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An den Künstlern habe ich keinerlei Einwände; es wäre wirklich schön gewesen, die Vorstellung in einer bequemeren Umgebung zu erleben.
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Für die beiden Tickets haben wir 5 000 Rubel bezahlt. Wer trotzdem hingeht, sollte lockere Kleidung tragen und eventuell ein Kissen mitnehmen.
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Für die reine Darbietung gebe ich nur zwei Sterne. Meine abschließende Bewertung des Events lautet für mich: keine.
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