Schade, dass das Eco‑Mobil nicht mehr in meinem Bezirk verfügbar ist
add_circle Vorteile
- Die Fahrer*innen sind stets höflich und erklären das Sammelsystem verständlich.
- Bonuspunkte werden sofort nach jeder Abgabe gutgeschrieben, sodass ich den Überblick behalte.
- Die Atmosphäre am Fahrzeug ist locker und freundlich, man fühlt sich sofort willkommen.
- Die Gewinnspiele bieten attraktive Preise, die das Sammeln noch motivierender machen.
- Das gesamte Projekt fördert aktiv das Umweltbewusstsein und wirkt als Vorbild für andere Städte.
- Die Bedienung des mobilen Terminals ist intuitiv – Punkte, Ticketdruck und Bestätigung laufen reibungslos.
- Das Preis‑Leistungs‑Verhältnis ist überzeugend: Für das gesammelte Plastik gibt es nicht nur Punkte, sondern auch echte Mehrwerte.
- Der Kundensupport reagiert zügig auf Fragen zur Punktevergabe und zu technischen Problemen.
- Die Verarbeitung des Fahrzeugs wirkt robust; das Design ist modern und ansprechend.
- Rückgabe‑ und Umtauschmöglichkeiten für erhaltene Lose sind klar geregelt und unkompliziert.
remove_circle Nachteile
- Die Standorte des Eco‑Mobils wechseln alle drei Monate, sodass ich häufig neu planen muss.
- Gesammelte Bonuspunkte verfallen nach 180 Tagen, was die langfristige Nutzung erschwert.
- In meinem Bezirk gibt es aktuell kein Eco‑Mobil mehr – das Projekt ist dort praktisch eingestellt.
- Der Fahrplan ist nicht immer optimal abgestimmt; manche Stationen liegen zu ungünstigen Zeiten.
- Benachrichtigungen über neue Standorte kommen oft zu spät, sodass ich das Fahrzeug verpasse.
- Die App, über die man Punkte einsehen kann, ist manchmal langsam und reagiert träge.
- Es fehlt eine klare Übersicht über alle kommenden Standorte, was die Planung erschwert.
- Die Kommunikation zu Sonderaktionen ist unregelmäßig, sodass ich nicht immer von Bonusaktionen erfahre.
- Manche Lose haben ein geringes Gewinnpotenzial, was die Motivation mindert.
- Die Dokumentation der gesammelten Daten ist nicht transparent – ich weiß nicht, wie mein Beitrag ausgewertet wird.
Galerie
























Editor's Summary
Das Synergetic Eco‑Mobil hat mich zunächst begeistert: Ein mobiler Sammelpunkt für Plastikflaschen und andere recycelbare Abfälle direkt vor der Haustür ist ein geniales Konzept, das perfekt zur "Grünen Welle"‑Aktion passt, bei der ich seit zwei Jahren Punkte sammle. Die freundliche Bedienung, die klare Kommunikation und das umweltbewusste Konzept haben sofort überzeugt. Nach kurzer Zeit stellte sich jedoch heraus, dass die Stationen alle drei Monate wechseln und die gesammelten Bonuspunkte nach 180 Tagen verfallen. Besonders ärgerlich ist, dass das Fahrzeug in meinem Bezirk plötzlich nicht mehr verfügbar ist, sodass die Teilnahme praktisch unmöglich wird. Insgesamt bietet das Projekt viele Pluspunkte, aber die logistischen Schwächen – wechselnde Standorte, kurze Punktgültigkeit und unzuverlässige Benachrichtigungen – machen die langfristige Nutzung unpraktisch.
Specifications
Ich bin seit zwei Jahren Teil der Aktion „Grüne Welle“ von Synergetic. Kurz gesagt: Man erledigt Eco‑Aufgaben, sammelt Punkte und kann diese gegen kleine Extras oder Lose für Gewinnspiele eintauschen. So bringe ich zum Beispiel Plastikflaschen zu den Ecoplatform‑Sammelstationen – einem Partner von Synergetic – und tausche die gesammelten Bonuspunkte gegen Lose und Synergetic‑Punkte. Das Synergetic‑Ecomobil habe ich erst vor Kurzem ausprobiert.
1. Programmübersicht:
Die SYNERGETIC‑Ecomobile fahren in Moskau, Sankt Peterburg und Nischni Nowgorod und sammeln recycelbare Abfälle von umweltbewussten Bürgern.
2. Zeitplan. In Sankt Peterburg hält das Ecomobil an 21 Stationen nach einem festen Fahrplan (Einblick hier: [Link]). Meine nächste Station war mittwochs von 10:00 bis 13:00 im Einsatz.
Zugegeben, das ist kein idealer Rhythmus für Berufstätige, aber ich befinde mich momentan im Mutterschaftsurlaub, gehe täglich mit meinem Kind spazieren und konnte deshalb jede Woche problemlos zur Station fahren. Die Haltestelle liegt nicht direkt vor der Tür, aber in akzeptabler Entfernung von meiner Wohnung. Beim Durchblättern des Plans fiel mir auf, dass manche Stationen sonntags abends vorbeikommen – da hat man Glück 😊. Ich weiß, dass ich nach meiner Rückkehr ins Berufsleben nicht mehr so flexibel sein werde, doch das mindert den Wert dieser Umweltinitiative nicht. Das Programm kann ich nur loben 👍.
Beim ersten Besuch hat mich der Fahrer sofort darauf hingewiesen, dass sich der Fahrplan bald ändern würde, weil er bereits seit 1,5 Jahren an dieser Haltestelle steht – das ist ziemlich lange. Beim dritten Mal war das Ecomobil dann nicht mehr da. Auf der Karte (Link oben) sah ich, dass das Fahrzeug komplett aus meinem Bezirk entfernt wurde. Das war wirklich enttäuschend. Ich rief die Hotline von Synergetic an; die freundliche Mitarbeiterin erklärte, dass das Hauptziel des Ecomobils Aufklärung sei. Das Programm läuft drei Monate pro Station (in der Praxis oft länger) und wechselt dann den Standort – offenbar gehen sie davon aus, dass sie in drei Monaten alle Interessierten erreicht haben 😀.
Die Mission ist eindeutig positiv, doch ich habe das Ecomobil bereits als Sammelstelle für Wertstoffe genutzt. Deshalb war ich sehr enttäuscht, als ich erfuhr, dass es in meinem Viertel nicht mehr steht und nun in einem anderen Bezirk Aufklärungsarbeit leistet.
3. Das Ecomobil. Es ist zwar kompakt, wirkt dank der leuchtend grünen Lackierung sofort auffallend. Ich habe es aus der Ferne fotografiert, als ich das erste Mal dorthin ging. Übrigens war die Anfahrt nicht ganz einfach, weil ein Haus in Sankt Peterburg mehrere Gebäudeteile haben kann. Auf der Website stand, dass das Fahrzeug vor dem ersten Gebäudeteil parkt, tatsächlich stand es jedoch hinter dem zweiten. Das liegt an der angespannten Parksituation in Sankt Peterburg, selbst in Wohngebieten.
Eco‑Mobil SYNERGETIC Erfahrungsbericht4. Kommunikation. Beim ersten Besuch war ich unsicher, wie die Person vor Ort reagieren würde. Ich erklärte: Kennen Sie die städtischen Sammelstellen für Wertstoffe, die meist an großen Supermärkten stehen? Dort sitzt oft eine ältere Dame, löst den ganzen Tag Kreuzworträtsel. Eines Tages klopfte ich an das kleine Fenster zu dieser „netten“ Dame, um Plastik abzugeben. Sie wirkte sofort verärgert – Seufzen, schwerer Atem und ein abweisender Blick. Es schien, als würde sie sagen: „Hier stören Sie meine Kreuzworträtsel.“ Sie musterte mich von Kopf bis Fuß, und ich hatte das Gefühl, als wäre ich ein Störenfried. Ihr Ton war, als würde ich um Almosen bitten 😂. An diesem Tag war meine Motivation für Recycling komplett dahin.
Beim Eco‑Mobil von Synergetic traf ich hingegen einen jungen Mann, der sehr höflich war, freundlich sprach und mir das Gefühl gab, dass er sich über meinen Besuch freut. Das nahm sofort meine Anspannung. Keine abweisenden Blicke, keine Bewertung. Ich merkte, dass ich hier ohne Bedenken hinfahren kann. Alles läuft höflich und korrekt. Er gab mir sogar ein paar Tipps, was ich bringen kann, und beriet mich kurz. Der Eindruck war sofort: Bei Synergetic arbeiten wirklich Gleichgesinnte.
5. Was kann ich abgeben? Das Eco‑Mobil nimmt drei Arten von Abfällen entgegen: Papier, Plastik und Batterien. Plastikflaschen bringe ich bisher zu den Ecoplatform‑Fandomaten, weil ich dort Punkte sammeln kann, die ich bei „Vkusvill“ gegen nicht verbrennbare Gutscheine eintauschen kann – bis zu 100 % des Einkaufswertes. Batterien gebe ich ebenfalls über die Vkusvill‑Eco‑Stationen ab. Deshalb habe ich zum Eco‑Mobil nur Papier mitgebracht.
Eco‑Mobil SYNERGETIC Erfahrungsbericht
Auf der Website gibt es eine Übersicht, was man abgeben darf und was nicht. Sie ist nicht vollständig und teilweise unklar, aber für den ersten Besuch reicht sie. Zum Beispiel steht, dass Büropapier akzeptiert wird, gleichzeitig aber „verschmutztes“ Papier nicht. Ich habe mich gefragt, ob beidseitig bedrucktes Papier schon „verschmutzt“ ist 😂. Logisch ist natürlich, dass niemand reines, unbenutztes Büropapier zur Wiederverwertung bringt – das wäre absurd. „Verschmutzt“ meint hier stark verschmutztes Material, während beidseitig bedrucktes Papier völlig in Ordnung ist und recycelt werden kann 😀. Ich habe gerade einen Stapel A4‑Papier, beidseitig bedruckt, angesammelt. Früher habe ich das oft weggeschmissen.
Eco‑Mobil SYNERGETIC Erfahrungsbericht
Auch habe ich Kartonverpackungen abgegeben, zum Beispiel beim allerersten Mal brachte ich die Salzverpackung von der Spülmaschine mit. Beim ersten Mal habe ich die Verpackung ungeknüllt mitgebracht, weil ich nicht wusste, ob geknickte Verpackungen akzeptiert werden. Der Mobil‑Operator hat sie direkt vor mir zerdrückt – so habe ich gelernt, dass man die Verpackung knicken darf 😂.
Der Fahrer des Eco‑Mobils hat mir außerdem gesagt, dass man die Rollen von Toilettenpapier (also Karton) mitbringen kann.
Eco‑Mobil SYNERGETIC Erfahrungsbericht
Auf dem Foto oben sehe ich meine typischen „wöchentlichen Papierabfälle“. Wir kaufen regelmäßig Kekse in Kartonverpackungen. Diese kommen mit einer Folie, die ich entfernt habe, weil der Karton ohne transparente Einsätze sein muss! Die Folie lässt sich leicht und schnell abziehen. Zusätzlich kommen die Rollen von Toilettenpapier und Küchenpapier dazu. Papierbeutel werden nur angenommen, wenn sie sauber und unverschmutzt sind. Auf dem Bild ist eine Papiertüte von einer Essenslieferung; da nichts ausgelaufen ist und keine Fettspuren zu sehen sind, habe ich sie zum Recycling gegeben, zusammen mit kleinen Kartonverpackungen (Bleistifte, Schokolade usw.).
Eco‑Mobil SYNERGETIC Erfahrungsbericht
So ein Stapel A4‑Entwürfe sammelt sich bei mir in einer Woche an (siehe Foto oben).
Eco‑Mobil SYNERGETIC Erfahrungsbericht
Auf den ersten Blick wirken diese Karton‑Kisten recht sperrig, aber ich falte sie sorgfältig und lege sie in denselben Stapel zu den Entwürfen.
Eco‑Mobil SYNERGETIC Erfahrungsbericht
Insgesamt ist das Sammeln von Altpapier überhaupt nicht mühsam und nimmt zu Hause kaum Platz ein.
6. Was bekommt man dafür? Mir gefällt, dass immer mehr „nicht‑kostenlose“ Eco‑Initiativen entstehen. Die Fan‑Communities von Ecoplatform, die Eco‑Tauschringe von Vkusvill und jetzt auch „Synergetic“ sind dabei. Die Belohnungen sind zwar nicht in Geld, aber trotzdem nicht völlig kostenlos. Im Vergleich zu den städtischen Sammelstellen für Sekundärrohstoffe, wo man zwar kostenlos abgibt, aber dann noch skeptisch beäugt wird … das erinnert an unangenehme Momente. Was genau bietet „Synergetic“ an?
Beim allerersten Besuch des Eco‑Mobils bekommst du ein Los für die Verlosung von Preisen von „Synergetic“ und zusätzlich 120 Willkommens‑Synergetic‑Punkte.
Alle weiteren Besuche erhalten Sie ein Los für die Verlosung und 50 Synergetic‑Punkte.
Jeder dritte Besuch bringt zusätzlich ein Eco‑Produkt von „Synergetic“ (Probepakete ihrer Produkte).
Eco‑Produkte für jeden dritten Besuch des Synergietransporters
Bonuspunkte und Punkte für den Besuch des Eco‑Mobils
7. Wofür kann man Punkte und Lose einlösen?
Die Lose nehmen automatisch an der monatlichen Verlosung teil, die in drei Stufen unterteilt ist und von der Anzahl der Lose abhängt. Für alle drei Stufen braucht man 11 Lose. Der Hauptpreis beträgt 100 000 Rubel. In Stufe 1 werden „Ozon“-Gutscheine im Wert von 1 000 Rubel verlost (zuvor waren es 500 Rubel). Dafür reicht bereits ein einziges Los, also ein Besuch des Eco‑Mobils. In Stufe 2 benötigt man mindestens 6 Lose; dort gibt es Technik und Gutscheine im Wert von 3 000 Rubel. Ich sammle nie gezielt Lose – ich nehme einfach das, was im Monat angehäuft wurde. Das Interessante: Ich habe bereits einen 3 000‑Rubel‑Gutschein für „Synergietransporter“-Produkte auf Yandex gewonnen. Das war eine unerwartet schöne Überraschung. Ich bin mir nicht sicher, ob ich beim nächsten Mal wieder gewinne, aber die Synergietransporter‑Punkte sind trotzdem attraktiv.Synergietransporter‑Punkte verfallen nach 180 Tagen. Das ist für mich das einzige Ärgernis an diesem Programm. Ich hatte ursprünglich 7 000 Punkte für Badzubehör angespart:
Eco‑Mobil SYNERGETIC Erfahrungsberichte
...doch bemerkte rechtzeitig, dass Punkte zu verschwinden begannen, sodass ich ein Eco‑Produkt im Eco‑Center „Sborka“ für 800 Synergietransporter‑Punkte einlösen musste. Dort erhielt ich ohne Auswahl eine Ton‑Gesichtsmaske.
Eco‑Mobil SYNERGETIC Erfahrungsberichte
Wenn man bedenkt, dass ich Verpackungs‑ und Papierabfall, der sowieso im Müll gelandet wäre, in ein Kosmetikprodukt umgewandelt habe, finde ich das großartig. Trotzdem wäre es besser, wenn „Synergietransporter“ die Punkte unbegrenzt gültig machen würde, ähnlich wie bei „Vkusvill“.
Aber das ist nicht die einzige Zusatzleistung. Man kann Punkte für einen Gutschein bei „Gemotest“ oder für eine fünf Liter Flasche Flüssigseife sammeln:
Eco‑Mobil SYNERGETIC Erfahrungsberichte
Fazit
Ich halte diese Eco‑Initiative für gelungen.
Ich bin keine Eco‑Fanatikerin, aber ich finde, dass umweltfreundliche Gewohnheiten nicht zur Belastung werden sollten. Wenn alles in unmittelbarer Nähe liegt und man täglich an dem Ort vorbeigeht, an dem wöchentlich ein Eco‑Mobil steht, warum nicht Abfälle zur Wiederverwertung abgeben? Und dafür noch zusätzliche Extras erhalten, ohne dass jemand skeptisch blickt? Das finde ich super 👍 Ich hoffe sehr, dass das Eco‑Mobil bald wieder in meinem Bezirk steht.
Was lässt sich sonst noch sinnvoll tun?
Ich habe das Terminal in meiner Lenta‑Filiale entdeckt, das ein kostenloses Muster Katzenfutter ausgibt. So kann man einem streunenden Kater etwas zu essen geben – im Notfall füttert man natürlich den eigenen 😀



